Förderung für Sanierung: Ein Überblick

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für energetische Sanierungen und Heizungsmodernisierungen?

Energetische Sanierungen und Heizungsmodernisierungen sind eine Investition in die Zukunft – und dank zahlreicher Förderprogramme auch erschwinglicher, als viele denken. Doch welche finanziellen Hilfen können Sie in Anspruch nehmen?

1. KfW-Förderung: Kredite und Zuschüsse

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet Unterstützung für:

  • Einzelmaßnahmen: Zuschüsse oder Kredite für Dämmung, Fenstertausch oder Heizungstausch.
  • Effizienzhaus-Standards: Je besser die Energieeffizienz des Hauses nach der Sanierung, desto höher die Förderung.

💰 Beispiel: Für eine umfassende Sanierung zum Effizienzhaus gibt es Zuschüsse von bis zu 75.000 €.

2. BAFA-Zuschüsse: Förderung für Heizsysteme

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert:

  • Wärmepumpen: Bis zu 40 % der Investitionskosten.
  • Solarthermie: Zuschüsse für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.
  • Biomasseheizungen: Förderung für Pellet- und Scheitholzheizungen.
3. Steuerliche Vorteile

Sanierungskosten können über drei Jahre steuerlich abgesetzt werden. Das betrifft z. B. Dämmung, Fenster oder den Heizungstausch.

4. Kombinationen nutzen: Mehr Förderung herausholen

Viele Programme lassen sich kombinieren. Zum Beispiel: KfW-Kredite für die Dämmung und BAFA-Zuschüsse für die Heizung. Wichtig: Planen Sie die Maßnahmen im Vorfeld und achten Sie auf die Antragsfristen.

💡 Fazit:
Mit den richtigen Förderprogrammen wird die energetische Sanierung für viele Eigentümer und Eigentümerinnen bezahlbar. Informieren Sie sich frühzeitig über Ihre Möglichkeiten!